Straubing Spiders verpflichten internationalen Top-Star
Alvin Reels Jr. wechselt aus der HFL in die GFL2

 
Einen Mann mit internationaler Erfahrung zu holen, ist für jede Sportart und jeden Verein ein Plus, denn gerade solche Spieler haben vieles gesehen und mitgenommen auf ihren Stationen, die in vielen Punkten einer Saison hilfreich sein können. Wenn es dann gelingt einen Mann zu holen, der in all seinen Stationen Spuren hinterlassen hat und gefürchtet war bei den Offense Coordinators dieser Ligen – dann hat die Defense einen echten Volltreffer gelandet.
 
Geboren und aufgewachsen in Detroit dürfen sich die Fans der Straubing Spiders auf Alvin Reels freuen. Der Ausnahmeathlet hat bereits in Brasilien und Ungarn gespielt und hat dort jedes Mal einen sehr erfolgreichen Defense Unit geleitet. Begonnen hat seine Karriere in der Belleville Highschool in Belleville, dort wechselte er dann als Athlet in drei Sportarten an die William Penn University, wo er sofort Starter war und Teil der Mannschaft war, die 2012 die Championship holen konnte. Seine Karriere beendete er dann an der Dakota State University in South Dakota, wo er mehrere Auszeichnungen bekam und am Ende auch mit Abschluss dann die Schule verließ.
Doch der US-Amerikaner wollte seine Football-Schuhe noch nicht an den Nagel hängen und unterschrieb einen Vertrag auf dem südamerikanischen Kontinent, bei den Timbo T-Rex aus TImbo, im Süden Brasiliens. Dort führte er sein Team zu einer Saison ohne Niederlage und machte durch seine Spielweise auch erstmals europäische Scouts auf sich aufmerksam – u.a. den neuen Head Coach der Spiders, Sammy Farghali: „Ich habe für die Vorbereitungen zur Saison 2018 früh ein Auge auf Alvin geworfen. Seine Spielweise, seine Spielintelligenz waren beeindruckend. Leider hat es dann am Ende nicht ganz geklappt mit der Verpflichtung für 2018, aber der Kontakt brach nie ab, weshalb es dann jetzt für 2019 sehr schnell ging!
 
Reels wechselte dann für die Saison 2018 erstmals nach Europa und schloss sich den Budapest Wolves in Ungarn an. Dort stellte er – zusammen mit dem Spiders-Aufstiegshelden Darius Lewis – die beste ungarische Defense, war dort Team Kapitän und bester Spieler der Liga. Doch schon während der Saison waren seine Augen auf Deutschland gerichtet, wie Reels berichtet: „Ich habe viel mit Darius gesprochen, über Deutschland, die GFL und natürlich auch die Spiders. Außerdem hat Sammy den Kontakt nie abgebrochen und mir klar gemacht, wenn er Head Coach werden würde, würde er sofort ein Angebot machen für mich. Und er hat Wort gehalten!”
Farghali selbst ist sehr froh über so einen Typ Spieler: „Alvin bringt alles mit, was man sich wünscht. Alvin war bereits unter Dach und Fach, bevor wir Earl Stephens verpflichten konnten, der war jedoch auch sofort begeistert, als er das erfahren hatte. Alvin ist ein wichtiges Puzzleteil für die Saison 2019!“
 
Alvin Reels Jr. selbst gibt sich in keinster Weise bescheiden – er will Erfolg haben und auch dazu beitragen: „Als das Angebot der Spiders kam, musste ich keine Sekunde überlegen – ich wollte unbedingt nach Deutschland, unbedingt in die GFL. Dazu mit einem Head Coach und Verein der mir so viel Vertrauen entgegen bringt – das sorgt für viel Vorfreude. Meine Ziele sind daher auch ganz klar – ich will Spiele und Titel gewinnen!“
 
Bericht: M. Andorfer
Spiders verpflichten Top-Wide Receiver aus Ingolstadt
Jan Hochschild wechselt aus der GFL in den Gäuboden

 
Über 10 Jahre Football-Erfahrung, mehrere Meisterschaften auf den verschiedensten Ebenen und den verschiedensten Mannschaften - aber am Ende doch erst seit der Saison 2016 bei den Herren aktiv. Nach der Verpflichtung gelingt es den Spiders den nächsten deutschen Hochkaräter aus der GFL in den Gäuboden zu holen. Der neue Head Coach Sammy Farghali schwärmt für seinen ehemaligen Teamkollegen und Schützling aus gemeinsamen Ingolstädter Tagen: “Jan hat von Beginn an auf sich aufmerksam gemacht und hat voll eingeschlagen. Was er da von Beginn an abgeliefert hat, war phänomenal und einfach super mit ihm zusammen zu spielen. Gerade wenn man bedenkt, dass in der Saison 2016 zwei US-Leistungsträger früh ausgefallen sind, hat er und Timo dafür gesorgt, dass niemand vermisst wird! Daher stand er natürlich auch ganz oben auf meinem Wunschzettel!”
 
Hochschild beganns eine Karriere in einer Nürnberger Schulmannschaft und konnte dort zwei bayerische Meistertitel im Flag-Football einheimsen, sowie zwei mal an deutschen Meisterschaften teilnehmen. Danach folgte der folgerichtige Schritt zum “organisierten” Vereinssport - den Nürnberg Rams. Dort war auch Teil der Aufstiegsmannschaft im Jugendbereich, die den Titel in Bayern gewann und dann in die GFL Juniors aufgestiegen ist. Dort kreutzten sich auch erstmals die Wege mit Timo Benschuh, dessen Wechsel nach Straubing bereits vor einigen Wochen feststand.
 
Nach den Jahren in der GFL Juniors bei den Nürnberg Rams wechselte Hochschild in die GFL2 zu den Ingolstadt Dukes, als die Oberbayern souverän durch die GFL2 fegten und am Ende ohne Niederlage in die Bundesliga aufgestiegen sind. Dort rockte er zusammen mit Timo Benschuh den Receiving Corps der Dukes, Hochschild kam dabei auf 43 Catches für 659 Yards & 9 Touchdowns und war maßgeblich daran beteiligt, dass die Dukes ungeschlagen durchmarschierten. In der Saison 2017 konnte der Wide Receiver auch in der GFL mehr als nur bestätigen, dort hatte er in 13 Spielen 56 Catches für 869 Yards und 8 Touchdowns - als Receiver. Ein gelungener Spielzug der Offense markierte auch einen Passing Touchdown über 60 Yards für Hochschild.
 
Auch in der abgelaufenen GFL-Saison war er einer der 3 produktivsten Receiver der Dukes im “neuen” Offense-System vom damaligen Offense Coordinator Sammy Farghali, der ihn jetzt nach Straubing geholt hat: “Das Verhältnis zu Sammy war als Spieler & Coach immer sehr eng und freundschaftlich. Daher habe ich natürlich verfolgt, was da in Straubing so vor sich geht!”, so Jan Hochschild.
Head Coach Sammy Farghali konnte neben Timo Benschuh eben auch Sterry Codrington vom GFL2-Standort Straubing überzeugen, weshalb der Weg dann auch für den Wide Receiver zu den Spiders führte: “Ich hatte ein gutes Gefühl bei der Sache und wollte auch etwas neues sehen und einen “Tapetenwechsel”. Durch die Tatsache, dass Sammy jetzt als Head Coach agiert und ich mit den Timo, Sterry und vielen Freunden aus den Warriors-Tagen zusammenspielen kann, darauf freue ich mich!”
 
Für die Spiders-Offense ist die Verpflichtung von Jan Hochschild ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche GFL2-Saison, wie Sportchef Günter Dorfner sagt: “Wir haben natürlich Erwartungen geschürt durch die Saison 2018 - nicht nur bei den Fans, sondern auch bei uns selbst. Wir wollen 2019 wieder angreifen, daher ist ein Mann wie Jan Hochschild ein wichtiges Puzzlestück für den Erfolg!”
 
Und auch der Wide Receiver hat ein klares Ziel vor Augen: “Diese Mannschaft hat 2018 aus dem Nichts eine erfolgreiche Saison als Aufsteiger hingelegt. Ich möchte dabei helfen, dass es 2019 so weitergeht und am Ende im Idealfall der Aufstieg steht!”, so Jan Hochschild.
 
Bericht: M. Andorfer
Timo Benschuh wechselt aus der GFL zu den Spiders
Junger Top-Receiver folgt dem neuen Head Coach nach Niederbayern

 
Wenn ein junger Spieler in seiner Karriere nur 3 Jahre unterhalb der GFL gespielt hat, weil er auch im Nachwuchs bereits seine Sporen in der GFL Juniors verdient hat, im Nachgang bei den Herren sofort in der GFL2 abliefert und in seiner ersten Saison der #2 Receiver des Teams ist & seither in der GFL2 und später GFL zu den Top Receivern seiner Mannschaften gehört hat, dann braucht man eigentlich keine großen Vorreden mehr schwingen über den neuen Mann & Transfercoup bei den Straubing Spiders.
 
Timo Benschuh wechselt nun die Donau hinab von den Ingolstadt Dukes zu den Straubing Spiders, eins der größten bayerischen Receiver Talente wird nun in der Saison 2019 die Schuhe für die Spiders schnüren. Und die Fans der Spiders dürfen sich darauf freuen.
Benschuh begann seine Karriere bei den Juniors der Nürnberg Rams und war dort Teil der Mannschaft, das dann 2013 den Aufstieg in die GFL Juniors perfekt machte. Benschuh machte schon damals auf sich aufmerksam, da er die Mannschaft als bester Receiver in die GFL Juniors geführt hatte. Der Aufstieg für den jungen Receiver wollte ab diesem Zeitpunkt gar nicht mehr aufhören – auch in seiner ersten GFL Juniors Saison war er der führende Receiver im Team, bevor es dann 2015 zu den Herren in die GFL2 ging. Auch dort zeigte der Receiver, aus welchem Holz er geschnitzt ist, als er in einer 8-6 Saison der Rams der zweitbeste Receiver des Teams war.
 
Für die Saison 2016 wechselte er innerhalb der GFL2 zu den Ingolstadt Dukes, wo der erste Kontakt mit Sammy Farghali zu Stande kam. Und der neue Spiders Head Coach war sofort beeindruckt: „Wir hatten ihn ja schon erlebt, was er konnte. Gerade bei unserem Auswärtsspiel in Nürnberg, war er im Grunde der Einzige, der Plays machte gegen uns. Das Ganze hat sich dann sofort bewiesen, als wir ihn dann in den ersten Trainingseinheiten erleben durften. Da wusste ich – aus dem Burschen wird was!“
 
Und so sollte es auch sein – 2016, im Jahr der ungeschlagenen Aufstiegssaison der Dukes – war er auch der führende Receiver der Dukes und hatte mit 50 Catches & 11 Touchdowns maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die GFL. Nach zwei erfolgreichen Jahren freut sich Benschuh auf die neue Herausforderung in Straubing: „Ich glaube die ganze Footballwelt in Deutschland hat mitbekommen, was da bei den Spiders passiert ist in 2018. Ein „junger“ GFL-Verein, der auf so hohem Niveau arbeitet ist große Klasse und gleichzeitig eine spannende Herausforderung dabei zu sein!“
 
Das es überhaupt zum Wechsel in den Gäuboden kam, lag an vielen guten Gesprächen mit seinem ehemaligen Teamkollegen und jetzigem Head Coach Sammy Farghali, der bereits 2018 dessen Offense Coordinator in Ingolstadt war. Daher brauch auch der Kontakt nie ab, wie Benschuh sagt: „Durch unsere gemeinsame Zeit als Spieler und Coach haben wir natürlich eine tiefe Verbindung. Daher hatten wir viel Kontakt in der Offseason. Nach seiner Verpflichtung als Head Coach hatten wir schnell Gespräche und hatte dann auch mit der Sportführung sofort das Vertrauen gespürt in der Organisation der Spiders. Daher war es am Ende dann auch eine einfache Entscheidung!“
Für Ziele ist es noch zu früh – doch eine Richtung gibt der junge Receiver definitiv vor: „Ich bin nicht nach Straubing gekommen, um gegen den Abstieg zu spielen!“
 
So soll es sein!
 
Bericht: M. Andorfer

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